Stellt euch vor, ihr beißt in einen Apfel und… schmeckt nichts Besonderes. Oder ihr seht eine Karotte, die aussieht wie jede andere. Komisch, oder? Aber wisst ihr, dass unser Essen manchmal so langweilig wird, weil es überall gleich sein soll? 😕 In unserer heutigen Ausgabe vom „Werkzeugkoffer für das kreative Wohnzimmer“ widmen wir uns dem Thema FoodArt.

Jean Anthelme Brillat-Savarin, ein kluger Kerl aus dem Jahr 1826, meinte schon damals, dass wir unsere Lebensmittel irgendwann nicht mehr erkennen würden. Und er hatte Recht! Heute, fast 200 Jahre später, haben wir so viele Sachen zum Essen, aber vieles schmeckt irgendwie gleich. 🍏🥕

Aber hey, es gibt auch coole News! Die Künstlerin Mary Mattingly hat in New York etwas Cooles gemacht: Sie hat einen alten Lastkahn genommen und darauf einen Garten gebaut, der auf dem Wasser schwimmt! 🚢🌱

Foto von Sandie Clarke auf Unsplash
Gemüse selbst anpflanzen macht Spaß und es schmeckt auch oft viel besser! Foto von Sandie Clarke auf Unsplash

In diesem Garten wachsen Gemüse und Obst, und jeder, der vorbeikommt, darf sich was pflücken. Das Tolle daran? Man kann sehen, riechen und fühlen, wie echtes Essen direkt aus der Natur ist. Manchmal sieht es nicht perfekt aus, ist ein bisschen krumm oder hat Flecken, aber das ist ja gerade das Besondere. Und das Beste: Es schmeckt superlecker! 😋

Also, was meint ihr? Wäre es nicht cool, wenn wir mehr von solchem echten Essen hätten und weniger von dem langweiligen, das überall gleich schmeckt? Lasst uns mehr über unser Essen wissen und probieren, was die Natur uns gibt! 🌽🍅

DEINE AUFGABE(N)

Aufgabe a) Welche Gemüse- und Obstsorten wachsen in unseren Regionen natürlicherweise im Garten und auf Feldern? Entwickelt einen Kalender, bei dem ihr für jeden Monat eine typische Sorte malt. Falls es Monate gibt, in denen nichts wächst, erkundigt euch, was die Menschen früher gegessen haben, als Obst und Gemüse noch nicht importiert wurden.

Aufgabe b) „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist“ ist ein weiterer Spruch von Brillat-Savarin. Was bedeutet er heute? Inszeniert und fotogra- fiert Situationen, die den Spruch verbildlichen. Oder stellt regionale und noch nicht verarbei- tete Nahrungsmittel in Kontrast zu Fast-Food- Gerichten, inszeniert das Ganze als Stillleben und fotografiert oder malt diese. Welche äs- thetischen Unterschiede gibt es? Falls ihr in der Schule eine Lernküche habt, dann kocht zum Abschluss noch gemeinsam – Mahlzeit!

ARBEITSBEREICHE

Malerei, Zeichnung, Fotografie,

Dafür kannst du unsere Hashtags #JcNachhaltigkeit und #JugendCreativ nutzen. Auf Instagram und Facebook findest du bereits eine Auswahl an tollen Werken und mehr zum Wettbewerb. Oder du schaust mal auf der superspannenden Social Wall auf der Startseite unseres Blogs nach: www.jugendcreativ-blog.de

Über das „Kreative Wohnzimmer“

Unsere Projekte und Inspirationen wurden unter anderem durch ein Expertenteam erarbeitet, Dazu gehören z. B. Janina Arlt, Künstlerin, Oberstudienrätin für Kunst und Deutsch in Hamburg und Prof. Dr. Frau Anja Mohr, Professorin für „Bildende Kunst und ihre Didaktik“ und Leiterin des Institutes für Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität. (Pädagogische Leitung von „jugend creativ“).

Beiträge wie dieser inspiriert von unserem Pädagogenmagazin. Sie erhalten das Pädagogenmagazin sowie altersgerecht aufbereitete Teilnahmehefte mit den Aufgabenstellungen für Ihre Schülerinnen und Schüler und allen wichtigen Informationen zum Wettbewerb bei den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort.

 

Titelfoto: Foto von Nao Takabayashi auf Unsplash